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MIAR – Miteinander Arbeiten

ESF-NRW Modellprojekt des MAIS NRW mit den Jobcentern Wuppertal, Kreis Unna und StädteRegion Aachen

Die UN-Behindertenrechtskonvention, die am 13. Dezember 2006 verabschiedet wurde, konkretisiert und spezifiziert die universellen Menschenrechte aus der Perspektive der Menschen mit Behinderungen vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Lebenslagen. Ein Kernthema ist hier die "Teilhabe an Arbeit" als eine der Grundvoraussetzungen für die gesellschaftliche Teilhabe.

Tatsächlich ist aber kaum einer anderen Gruppe der Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt so versperrt, wie den Menschen mit Behinderung und erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen. Sie sind - trotz vorhandener beruflicher Qualifikationen - oft deutlich länger arbeitslos als Menschen ohne Behinderung. Die mit der Umsetzung des SGB II beauftragten Jobcenter sind deshalb besonders gefordert, einen Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu leisten. Sie sind in der Beratung und Vermittlung, Orientierung, Arbeitgeberbetreuung und Förderung behinderter Menschen einer der Dreh-und Angelpunkte gesellschaftlicher Inklusion.

Wichtig ist deshalb der unverstellte Blick der Jobcenter auf sich selbst:

  • Was wissen wir über die Menschen mit Schwerbehinderung/gesundheitlicher Beeinträchtigung, die in den Jobcentern gemeldet sind?
  • Wo gibt es Netzwerke, die wir nutzen können?
  • Wie viel wissen die einzelnen Mitarbeiter in den Jobcentern über die Themen Schwerbehinderung/Rehabilitation, um den Klienten zielgerichtet weiterhelfen zu können?
  • Welche Wege können wir gehen, wo sind unsere Ziele eventuell zu hoch gesteckt?
  • Wo gibt es Defizite?

Das ist ein Auszug der Fragen, mit denen sich die Jobcenter Wuppertal, Aachen und Unna im Rahmen des Projektes MIAR, das vom Land NRW im Rahmen der ESF kofinanzierten Landesarbeitspolitik gefördert worden ist, zwei Jahre befasst haben. Die Ergebnisse des Projektes wurden im Rahmen einer Transferveranstaltung am 4. Februar 2015 in Wuppertal der Öffentlichkeit vorgestellt und umfassen neben Analysen und Erfahrungsberichten auch konkrete Produkte und Handlungsempfehlungen für Jobcenter in NRW.