Navigation überspringen. Direkt zum Inhalt der SeiteLogo und Link zum Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in NRW
Inklusionsportal Landesinitiative NRW inklusiv - Herausgegeben vom Sozialministerium NRW

Inklusionsportal Landesinitiative NRW inklusiv

 

Sie sind hier: Startseite > Meldungsarchiv
Untermenü überspringen. Direkt zum Inhalt

Meldungsarchiv

Projektforum des Inklusionskatasters NRW zum Thema Wohnen

Am 2.12.2016 fand in Oberhausen ein Projektforum des Inklusionskatasters NRW "Wohnen! So wie ich es will!" statt.
Ergebnisse und Eindrücke zu dieser Veranstaltung mit Vorträgen, Arbeitsgruppen und einem Weltcafe finden Sie unter http://www.inklusive-gemeinwesen.nrw.de/...

 

Selbstbestimmt Leben in Nordrhein-Westfalen

Am 8.11.2016 hat Minister ‚Rainer Schmeltzer im Rahmen einer Fachveranstaltung die Kompetenzzentren „Selbstbestimmt Leben in Nordrhein-Westfalen“ eröffnet.

  • Mehr erfahren Sie hier

 

Landesregierung wieder auf der RehaCare 2016

Die nordrhein-westfälische Landesregierung war auch in diesem Jahr als Aussteller auf der Fachmesse REHACARE vertreten, die vom 28.September bis 1.Oktober 2016 in Düsseldorf stattfand.

  • Mehr erfahren Sie hier

 

Inklusionspreis des Landes NRW 2016

Am 1.7.2016 wurde in Düsseldorf der Inklusionspreis des Landes NRW verliehen. Ausgezeichnet wurden 8 Projekte mit insgesamt 24.000 € Preisgeldern.

 

Inklusionskataster NRW

Gute Beispiele und Projekte, Initiativen und Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention werden im Inklusionskataster NRW gesammelt.

 

Inklusionsstärkungsgesetz

Das Inklusionsstärkungsgesetz ist zum 1.7.2016 in Kraft getreten. Der Minister begrüßte dies als einen wichtigen Schritt auf dem Weg in die inklusive Gesellschaft, in der Menschen mit Behinderungen selbstverständlich dazu gehören.

 

Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen in den Kommunen stärken

Der Abschlussbericht von der LAG Selbsthilfe NRW ist veröffentlicht.
Das Projekt  wurde vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Landesinitiative „NRW inklusiv“ gefördert. Wissenschaftliche Begleitung des Projektes durch das Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen.

 

Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude

Menschen mit Behinderungen können sich künftig im Internet über die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude in NRW informieren. Das Portal, die Informierbar, ist geöffnet.

September 2016

Inklusionsfernsehen

Sehenswertes im neuen Web-TV-Kanal mit interessanten Beiträgen gibt es unter

 

August 2016

Projektforum des Inklusionskatasters NRW zum Thema ‚Inklusion im und durch Sport‘

Am 17.6.2016 fand in Siegen das Projektforum „Sport ist (Viel)falt statt.
Ganz im Sinne der allgemeinen Zielsetzungen des Inklusionskatasters NRW ging es hier darum, den Mehrwert gelungener Beispiele zu nutzen, praktisches Knowhow weiterzugeben und vorhandene Erfahrungswerte, gemeinsame Herausforderungen und Lösungsstrategien zu diskutieren. Auf dem Markt der Möglichkeiten stellten viele inklusive Vereine ihre Angebote vor.

 

Juli 2016

ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET ist ein neues Online - Portal für aktive Behinderte, Senioren und Freunde. Es ist ein nicht kommerzielles Projekt, das von vier Rollstuhlfahrern aus München und Heidelberg gegründet wurde.

 

Januar 2016

Landesregierung auf der RehaCare 2015

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hatte auch in diesem Jahr einen Stand auf der Fachmesse REHACARE, die vom 14. bis 17.10.2015 stattfand.

 

Inklusionspreis NRW

Am 5.9.2015 hat die Preisverleihung des Inklusionspreises NRW in Mülheim stattgefunden. Zehn Projekte wurden mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro ausgezeichnet.

 

September 2015

Fachtagung: Gut leben in NRW

Am 29.September 2015 wird im Jugendgästehaus in Dortmund vom Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e.V. eine Fachtagung zum Projekt „Gut leben in NRW“ Freizeit im Leben von Menschen mit hohem Überstützungsbedarf ausgerichtet.

 

August 2015

Inklusionskataster NRW

Gute Beispiele und Projekte, Initiativen und Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention werden im Inklusionskataster NRW gesammelt.

Am 13.8.2015 fand hierzu im Reinoldinum in Dortmund ein Projektforum Kultur statt.

 

Ergebnisse des ESF-Modellprojekt „MIAR – Miteinander Arbeiten“ vorgestellt

Die Inklusionskompetenz in Jobcentern war einer der Schwerpunkte mit denen sich die Jobcenter Wuppertal, Aachen und Unna im Rahmen des Projektes MIAR, das vom Land NRW im Rahmen der ESF kofinanzierten Landesarbeitspolitik gefördert worden ist, zwei Jahre befasst haben. Die Ergebnisse des Projektes wurden im Rahmen einer Transferveranstaltung am 4. Februar 2015 in Wuppertal der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Bevölkerungsumfrage

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe legt Bevölkerungsumfrage zur Inklusion und Wahrnehmung von Menschen mit geistiger Behinderung vor.

 

Inklusion in der Informationstechnik

Eine Broschüre des Grimme-Instituts über barrierefreies Internet wurde von der Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW veröffentlicht.

 

Juni 2015

Agentur Barrierefrei feierte ihr zehnjähriges Bestehen

Bei der Feierstunde am 25.6.2015 im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) feierte die Agentur Barrierefrei den runden Geburtstag.

Inklusiver 24-Stunden Fußballmarathon

Am 25.4 bis 26.4.2015 findet ein inklusiver Fußballmarathon von Tabalingo in Stolberg statt.

 

Mai 2015

Inklusionsveranstaltung in Berlin

Die am 4. Mai 2015 in der NRW-Landesvertretung in Berlin stattgefundene Veranstaltung mit dem Titel „Inklusion – eine Zwischenbilanz im europäischen Vergleich“ war ein voller Erfolg.

Inklusiver 24-Stunden Fußballmarathon

Am 25.4 bis 26.4.2015 findet ein inklusiver Fußballmarathon von Tabalingo in Stolberg statt.

Dezember 2014

Besuch des Staatssekretärs Dr. Schäffer beim Miteinander leben e.V. in Köln

Dr. Wilhelm Schäffer, Staatssekretär des NRW-Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales besuchte am 11.11.2014 im Rahmen der Inklusionstour den Verein für Bewegungsförderung und Gesundheitssport (VBGS)  in Mülheim an der Ruhr

 

Landesregierung auf der REHACARE 2014

Die nordrhein-westfälische Landesregierung war auch in diesem Jahr wieder auf der Fachmesse REHACARE vertreten.

 

Menschen mit Behinderungen können sich künftig im Internet über die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude in NRW informieren. Das Portal, die Informierbar, ist geöffnet.

 

Die Landesregierung informiert zum Stand der Umsetzung des Aktionsplans

Am 4. Juni 2014 hat die Landesregierung den Landtag über die Fortschritte des Inklusionsprozesses in Nordrhein-Westfalen unterrichtet. Grundlage dafür war der Zwischenbericht zum Stand der Maßnahmen, die die Landesregierung zur Verwirklichung einer inklusiven Gesellschaft im Rahmen der Landesinitiative „NRW inklusiv“ vorgesehen hat.

 

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport lobt zusammen mit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege erstmalig den Engagementpreis NRW aus. Bewerbungsschluss ist der 10.12.2014

 

Das Projekt „KIJU“ hat nun einen eigenen Song

Die Musikformation „Tontopf“ bestehend aus Schwerbehindertenvertretungen der Polizei haben gemeinsam mit dem Behinderten-Sportverband NRW (BSNW) eine CD aufgenommen.

 

LAG SELBSTHILFE NRW e.V. bietet Schulungen zur Kompetenzstärkung an

Auch im Jahr 2014 bietet die LAG SELBSTHILFE NRW e.V. wieder Schulungen zur Kompetenzstärkung an.

 

November 2014

Besuch des Staatssekretärs Dr Schäffer beim Miteinander leben e.V. in Köln

Dr. Wilhelm Schäffer, Staatssekretär des NRW-Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales besuchte am 14.10.2014 im Rahmen der Inklusionstour Einrichtungen des miteineinander leben e.V.

 

Menschen mit Behinderungen können sich künftig im Internet über die Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude in NRW informieren.

Am 23.9.2014 wurde das Portal zur Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude frei geschaltet.

 

Westfälischer Werkstättentag am 13. und 14. November „Hand in Hand – Gemeinsam arbeiten – voneinander lernen“

In der Stadthalle Bielefeld findet am 13. und 14. November der 3. Westfälische Werkstättentag statt. Im Mittelpunkt stehen die aktuell wichtigsten Entwicklungen in der beruflichen Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen und in der Weiterentwicklung der Werkstätten.

 

Oktober 2014

Inklusion erleben, Natur erleben – Staatssekretär Schäffer zu Besuch in den Ökologischen Nischen Lachemer Weg, Köln

Im Rahmen seiner Inklusionstour besuchte Dr. Wilhelm Schäffer, Staatssekretär des NRW-Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, das Projekt „Ökologische Nischen Lachemer Weg“ der Sozial-Betriebe-Köln.

 

Arbeitshilfe für Kommunen: „Inklusive Gemeinwesen planen“

Die neue Arbeitshilfe bietet den Kommunen vielfältige Anregungen von der systematischen Erhebung des Ist-Zustandes über die Einleitung von Verfahren zur Betroffenenbeteiligung bis hin zu konkreten Umsetzungsschritten auf dem Weg zur Inklusion.

 

September 2014

Landesregierung auf der REHACARE 2014

Die nordrhein-westfälische Landesregierung wird auch in diesem Jahr auf der Fachmesse REHACARE, die vom 24.9 bis 27.9. in Düsseldorf stattfindet, als Aussteller anwesend sein.

 

Aufruf zur Teilnahme an der Auszeichnung „Beachtenswerter Lebensweg von Menschen mit Behinderung“ der Stiftung Lebensspur e.V.

Die Stiftung Lebensspur e.V. zeichnet drei Menschen mit Behinderungen und beachtenswertem Lebensweg aus. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 5.000 € dotiert, die auch für eine individuelle Förderung der Preisträger genutzt werden können.

 

August 2014

Empfang anlässlich der Special Olympics 2014 in Düsseldorf

Sozialminister Guntram Schneider hat die Bedeutung sportlicher Erfolge für die Inklusion von Menschen mit Behinderung hervorgehoben. Erfolgreiche Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland können ihr Selbstbewusstsein stärken und ihre Anerkennung fördern.

 
Barrierefreies E-Learning: Meldestelle im Gespräch mit test.de

Die Meldestelle für digitale Barrieren wurde im Rahmen des „Aktionsbündnis barrierefreies Internet“ ins Leben gerufen und im Projekt „Digital informiert – im Job integriert“ weiter betrieben. „Digital informiert – im Job integriert“ ist ein Projekt, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.

 

Juli 2014

Ferien em Veedel & Ferien zu Hause

Der DJK Südwest und die Kirchengemeinde Sülz-Klettenberg gestalten mit dem DJK Sportverband (Ferien em Veedel) und der Katholischen Jugendagentur Köln GmbH (Ferien zu Hause) Sommerferien für 7 bis 14-jährige.

 

Juni 2014

Staatssekretär Dr. Schäffer: Inklusion ist, wenn Menschen mit und ohne Behinderung Seite an Seite arbeiten

Heute gibt es rund 250 Integrationsunternehmen in NRW. Seit 2010 ist die Zahl um 40 Prozent gestiegen. Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer stellte diese Zahlen anlässlich der vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe organisierten LWL-Messe der Integrationsunternehmen vor.

Entschließung der Landesgesundheitskonferenz (LGK) zur gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Behinderung in leichter Sprache

Die Landesgesundheitskonferenz hat bei ihrem jüngsten Treffen im November 2013 die Defizite der Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen aufgezeigt und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation erörtert.

INI präsentiert sich auf der Zeche Zollverein in Essen

Mit einem Infostand vom carekauf Störmede hat sich die INI an der Abschlussveranstaltung des Bürgerdialogs „Heimat im Quartier“ auf dem UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen präsentiert.

 

Mai 2014

„Sport und Inklusion – neue Chance für den Sport für Menschen mit geistiger Behinderung!“

Am 22. Mai findet in Düsseldorf eine Veranstaltung zum Thema „Sport und Inklusion“ statt. Dabei geht es darum, welche Möglichkeiten der Sport für Menschen mit geistiger Behinderung bietet.

Das Schrägstrichtheater e.V. feiert am 18.5.2014 Premiere mit dem Stück "LebLos!“

Am 18. Mai 2014 findet die Premiere des Stücks „LebLos“ im Theater im Pumpenhaus in Münster statt.

 

April 2014

Arbeit Qualität Inklusion
LWL-Messe der Integrationsunternehmen am 09. April 2014 in Münster

Die Messe „Arbeit Qualität Inklusion“ wurde vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe am 09.04.2014 im Congress Centrum Halle Münsterland in Münster von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr veranstaltet.

Broschüre: Ratgeber für Schwerbehinderte liegt als Broschüre vor und kann bestellt werden

Der Ratgeber für schwerbehinderte Menschen liegt in gedruckter Form vor und kann im Bestellsystem des MAIS kostenlos bestellt werden.

Gebärdensprachvideos: Bundesweit einmalige Studie über die Teilhabe und Inklusion von hörgeschädigten und taubblinden Menschen

Die Teilhabeprobleme von Menschen mit Hörschädigung hat die Universität Köln im Auftrag des Landesministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW untersucht. Die Zusammenfassung der Studie sowie die Empfehlungen der Gutachter sind als Gebärdensprachvideos abrufbar.

Minister Schneider: 700 Unternehmen geben Jugendlichen mit Handicap eine Chance / „Aktion 100“ für neue Arbeitsplätze für Jugendliche mit Behinderungen

2,3 Millionen Euro stehen 2014 aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung, um die Inklusion weiter voranzutreiben. Die „Aktion 100“ hat dazu beigetragen, dass 246 Jugendliche mit Behinderungen eine betriebliche Ausbildung erfolgreich abschließen konnten.

Land: Projekte in NRW profitieren vom Losverkauf

Die Erlöse aus den Lotterieeinnahmen der Aktion Mensch sind für Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung. In den vergangenen fünf Jahren flossen 213,6 Millionen Euro nach NRW.

 

März 2014

Europäische Konferenz zum Thema „Inklusive Gemeinwesen Planen“

Am 27. und 28. März 2014 findet an der Universität Siegen eine europäische Konferenz zum Thema „Inklusive Gemeinwesen Planen - Herausforderungen und Strategien der kommunalen Implementierung der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN BRK)“statt.

Neue Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Verena Bentele ist neue Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.

Tagung am 20. März 2014: „Ausstattung von Kindern und Jugendlichen mit Hilfsmitteln - eine Achillessehne der Inklusion“

Die Schulministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, wird am Donnerstag, den 20. März 2014 den 6. Hilfsmitteltag auf dem Campus der Universität Witten eröffnen.

 

Februar 2014

Tagung in Bielefeld: „Selbstbestimmung in Arbeit?! Theoretische und praktische Aspekte der Inklusion auf dem Arbeitsmarkt“

Am Donnerstag, den 27. Februar 2014 findet eine Tagung zum Thema „Selbstbestimmung in Arbeit?! Theoretische und praktische Aspekte der Inklusion auf dem Arbeitsmarkt“ in Bielefeld statt.

Staatssekretär besucht Kulturküche in Mönchengladbach

Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer besuchte am 25.02. die Kulturküche in Mönchengladbach im Rahmen seiner Inklusionstour. Von seinem mehr als zweieinhalbstündigen Besuch nahm er sehr viele positive Eindrücke mit.

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und LAG SELBSTHILFE NRW unterzeichnen Rahmenvereinbarung „Gemeinsam in eine Zukunft mit mehr Barrierefreiheit im SPNV“

Am 04.02.2014 unterzeichneten Geesken Wörmann, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW, und VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann eine gemeinsame Rahmenvereinbarung zur Barrierefreiheit im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf dem Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Auf der Basis intensiver Informations- und Abstimmungsgespräche hat der VRR als erster Aufgabenträger für den SPNV in Nordrhein-Westfalen (NRW) eine derartige Vereinbarung mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG SELBSTHILFE NRW) erarbeitet.

 

Januar 2014

Veranstaltung der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung: „Inklusion realisieren – Beratung stärken“

Die Veranstaltung am 23. / 24. Januar in Berlin richtet sich an Beratende von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten sowie an Beauftragte und Beraterinnen und Berater in Hochschulen und Studentenwerken, in Einrichtungen, in Verbänden und an Studierende selbst.

 

IV. Quartal 2013

Frankfurter Erklärung – Appell an eine zukünftige Bundesregierung

Beim 46. Treffen der Behindertenbeauftragten des Bundes und der Länder appellierten die Teilnehmer an die künftige Bundesregierung, die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention zu verwirklichen. Von den Delegationsmitgliedern der Koalitionsverhandlung erwarten die Behindertenbeauftragten inhaltliche Fortschritte, um das Menschenrecht auf gleichberechtigte und diskrimierungsfreie gesellschaftliche Mitentscheidung und Teilhabe endlich umzusetzen.

Landesgesundheitskonferenz beschließt Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Behinderung / Ministerin Steffens: Gesundheitswesen soll inklusiv werden

Gleichberechtigten Zugang von Menschen mit und ohne Behinderung zum Gesundheitswesen herzustellen und die Inklusion voranzutreiben, ist ein zentrales Anliegen der Landesgesundheitskonferenz. Im Rahmen eines umfangreichen Maßnahmenkatalogs beschloss die Konferenz unter Leitung von Landesgesundheitsministerin Steffens in Düsseldorf, bauliche, sprachliche und optische Zugangsbarrieren abzubauen, spezielle Versorgungskonzepte zu entwickeln, kostenübergreifende Leistungen besser zu koordinieren, das generelle Problembewusstsein und die individuellen Kompetenzen zu stärken.

 Fortbildung: „Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort – Lotsen/Lotsinnen für Menschen mit Behinderung“

Mehrere Schulungen im Jugendgästehaus Münster und im Sozialinstitut Kommende Dortmund richten sich an Personen, die sich in Selbsthilfevereinen oder ehrenamtlich für Behinderte engagieren oder bereits vorhandene Kenntnisse vertiefen möchten. Durchgeführt werden die Fortbildungen von MOBILE – Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V.

 Minister Schneider: Mittlerweile leben mehr Menschen mit Behinderung in der eigenen Wohnung als im Heim / In NRW hat sich die Zahl der Menschen mit Behinderungen in der eigenen Wohnung verfünffacht

In Nordrhein-Westfalen lebten Ende des vergangenen Jahres über 50.000 Menschen mit Behinderungen ambulant betreut in ihrer eigenen Wohnung. Während des Besuchs einen integrativen Wohnhauses der Lebenshilfe in Münster zeigt sich der Minister sehr erfreut über diese Zahl. Die Landesregierung unterstützt die Entwicklung mit ihrem Aktionsplan „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“. Damit orientiert sich das Land an der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, der zufolge Menschen mit Behinderungen selbst entscheiden können, wo und wie sie leben wollen.

 Neuer Teilhabebericht der Bundesregierung

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat ein zusätzliches 50 Millionen Euro-Programm aufgelegt, um die Möglichkeiten schwerbehinderter Menschen auf einen Arbeitsplatz zu verbessern.  Das geht aus dem Teilhabebericht der Bundesregierung hervor, der erstmals auch über die Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen informiert. Damit analysiert der Bericht auch die Situation von Menschen, die zwar mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen leben, aber nicht als behindert oder schwerbehindert anerkannt sind. Dieser Ansatz beleuchtet die Lebenswirklichkeit von 25 Millionen Menschen.

 Erste wissenschaftliche Befragung im Projekt „Politische Partizipation von Menschen mit Behinderung in den Kommunen stärken“ gestartet.

Die Beteiligungsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderung in den nordrhein-westfälischen Kommunen sind sehr unterschiedlich. Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW e.V. (LAG SELBSTHILFE NRW) und das Zentrum für Planung und Evaluation sozialer Dienste (ZPE) der Universität Gießen analysieren die Ausgangssituation. Dabei sollen vorhandene Partizipationsmöglichkeiten erfasst und Eckpunkte für Partizipationsmodelle entwickelt werden. Die Untersuchung zielt darauf ab, die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderung auf kommunaler Ebene flächendeckend zu stärken. Die Studie wird vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW gefördert.

 Behindertenbeauftragter begrüßt Einlenken der Deutschen Bahn

Die Deutschen Bahn hatte die Mitnahme von Elektro-Scootern ab 1. August aus Sicherheitsgründen untersagt. Dieses Verbot wurde nun zurückgenommen. Elektro-Scooter dürfen ab sofort wieder in Bussen der Deutschen Bahn mitgenommen werden. Der Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung begrüßte das Einlenken der Deutschen Bahn. Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW und die Deutsche Bahn haben sich darauf verständigt, einen Runden Tisch einzuberufen, um das Thema gemeinsam zu erörtern. Anfang des kommenden Jahres werden demnach Vertreter aus der Politik, von Verkehrsunternehmen, Busherstellern, E-Scooter-Herstellern und  der Behindertenverbände gemeinsam nach einer tragfähigen Lösung suchen. Ziel dieser Gespräche soll es sein, die Mitnahme von Mobilitätshilfen zu ermöglichen.

 Minister Schneider: Menschen mit und ohne Behinderungen arbeiten hier Seite an Seite

Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider besucht das Integrationsunternehmen „Lernen fördern – Dienstleistungen gGmbH in Emsdetten“. Von den insgesamt 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind 50 Prozent Menschen mit Behinderungen. Der Betrieb ist eines von 230 Integrationsunternehmen in NRW. Das Land fördert die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung und möchte damit die gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen unterstützen.

 Internetseite für Angehörige sehbehinderter Menschen gestartet

Angehörige sehbehinderter Menschen finden künftig Hilfe im Internet. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband, der Deutsche Verein der Blinden- und Sehbehinderten in Studium und Beruf und PRO RETINA Deutschland haben anlässlich der Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober eine Internetseite mit einfachen und praktischen Tipps gestartet.

 

III. Quartal 2013

Studieren mit Behinderung – Internetportal www.kombabb-internetportal-nrw.de

Zum 1. Juli 2013 ist die interaktive Internetplattform kombabb-Internetportal-NRW online gegangen. Das Angebot bündelt erstmalig alle Informationen rund um das Thema Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung in NRW und bietet eine Datenbank zu barrierefreien Angeboten an Hochschulen in ganz NRW. Darüber hinaus können sich Interessierte in einem Forum austauschen. So ergänzt das kombabb-Kompetenzzentrum sein bestehendes Angebot von Beratung und Informationsveranstaltungen und leistet einen weiteren Beitrag zur inklusiven Bildung.

 DAAD fördert Mobilität auch bei Behinderung

Der studentische und wissenschaftliche Austausch von Studierenden aus dem In- und Ausland ist ein zentrales Anliegen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Daher unterstützt der DAAD auch die UN-Behindertenrechtskonvention nach einem inklusiven Bildungssystem. Mithilfe spezifischer Fördermöglichkeiten setzt sich der DAAD für chancengleiche Studienmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten ein.

 IT.NRW unterstützt Barrierefreiheit

Im Internet gewinnt Barrierefreiheit immer mehr an Bedeutung. Für Menschen mit Behinderung ist  es besonders wichtig, digital mit Behörden zu kommunizieren. IT.NRW unterstützt die nordrhein-westfälische Landesverwaltung bei der barrierefreien Gestaltung ihrer IT-Angebote. Das Kompetenzzentrum Barrierefreie IT (KBIT) beteiligt sich am Projekt BIT-Inklusiv. Dieses Projekt läuft über drei Jahre und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.

 Top im Job mit Handicap: VdK NRW hat acht Menschen mit Behinderung mit Preisen im Gesamtwert von 12.000 Euro ausgezeichnet

Der Sozialverband VdK Nordrhein Westfalen zeichnete im Rahmen der Messe REHACARE INTERNATIONAL in Düsseldorf acht Gewinnerinnen und Gewinner aus. Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider gratulierte den Ausgezeichneten, charakterisierte sie als vorbildlich, individuell, leistungsstark und motiviert. Der Minister hofft, dass noch viele weitere Unternehmen diese Eigenschaften schätzen lernen, damit die Chancen auf eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung steigen.

 Taubblinde in Isolationshaft – Demo am 4. Oktober

In Berlin haben erstmals taubblinde Menschen auf ihre prekäre Situation hingewiesen und für die Anerkennung ihrer Behinderung demonstriert. In der vergangenen Legislaturperiode war es nicht gelungen, ein eigenes Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis einzuführen. Die Betroffenen sahen sich nicht zuletzt deshalb veranlasst, öffentlich auf ihre schwierige Lage aufmerksam zu machen. Nach Einschätzung des Gemeinsamen Fachausschusses "Hörsehbehindert/Taubblind" (GFTB) im Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband gibt es bundesweit 2.500 bis 6.000 taubblinde Menschen, die nicht angemessen mit Hilfsmitteln und Assistenzleistungen versorgt werden.

 Gemeinsamer Auftrag: Leichter Zugang für alle Menschen zur medizinischen Versorgung

Allen Menschen einen leichteren Zugang zur medizinischen Versorgung zu gewährleisten, ist ein wichtiges Anliegen. Darüber waren sich alle Besucher einer gemeinsamen Tagung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (DBV), der Bundesärztekammer (BÄK), der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) einig. Viele Vorgaben des Gesetzes von Menschen mit Behinderungen sind mittlerweile auf den Weg gebracht worden. Gleichwohl wiesen Experten und Betroffene darauf hin, dass noch weitere externe und interne Barrieren zum Wohl der Patienten abzubauen sind. „Eine wertschätzende Einstellung und offene kommunikative Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung soll für Ärzte und Zahnärzte – aber auch für die Gesellschaft – ein Selbstverständnis sein“, fasste Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vize-Präsident der BZÄK, den Tenor der Veranstaltung zusammen.

 

II. Quartal 2013

NRW-Inklusionstour: Minister und Staatssekretär besuchen Projekte und Einrichtungen vor Ort

Auf ihrer Inklusionstour besuchen NRW-Sozialminister Guntram Schneider und Staatssekretär Wilhelm Schäffer bespielhafte Projekte und Einrichtungen vor Ort. An der Universität Siegen informierte sich Minister Schneider über das Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE). Mit seinen vielfältigen Forschungsprojekten sei es eine „Ideenschmiede“ für die kommunale Umsetzung der Inklusion. Staatssekretär Schäffer besuchte in Essen das barrierefreie Hotel Franz. Das Land hat hier die Einrichtung von 18 Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen im Rahmen des Programms „Integration unternehmen!“ gefördert.

Land fördert Kompetenzzentrum „Leichte Sprache“ – Barrierefreiheit auch in der Sprache erreichen

Die NRW-Landesregierung setzt sich für eine umfassende Barrierefreiheit ein und fördert deshalb den Aufbau eines Kompetenzzentrums „Leichte Sprache“. Das Kompetenzzentrum berät öffentliche Einrichtungen in NRW zum Thema sprachliche Barrieren. Es entwirft Schulungen für leichte Sprache und bietet Übersetzungen und Überprüfungen von Texten in leichter Sprache an. „Nordrhein-Westfalen leistet damit bundesweit Pionierarbeit, denn solche Angebote sind noch außerordentlich selten“, sagte der Staatssekretär im NRW-Sozialministerium, Wilhelm Schäffer, beim Besuch des Kompetenzzentrums im Rahmen der Inklusionstour. Das Kompetenzzentrum „Leichte Sprache“ ist Teil der „Agentur Barrierefrei“ NRW beim Forschungsinstitut Technologie und Behinderung der Ev. Stiftung Volmarstein.

Digital informiert - im Job integriert. Projekt „Di-Ji“ unterstützt Betroffene – Meldestelle für digitale Barrieren eingerichtet

Digitale Angebote dürfen Menschen mit Behinderungen nicht ausschließen und müssen barrierefrei gestaltet sein. Das Projekt „Digital informiert - im Job integriert" (Di-Ji) wird vom Bundesarbeitsministerium gefördert und unterstützt die Integration behinderter Menschen im Arbeitsalltag. Di-Ji setzt speziell dort Schwerpunkte, wo Hürden in der digitalen Welt eine berufliche Eingliederung verhindern. Dabei kann es um Software gehen, Internetangebote oder den Einsatz von digitalen Dokumenten. Zum Projekt gehört auch die Meldestelle für digitale Barrieren, an die sich Betroffene direkt wenden können.

Studieren mit Behinderung – Internetportal www.kombabb-internetportal-nrw.de

Zum 1. Juli 2013 ist die interaktive Internetplattform kombabb-Internetportal-NRW online gegangen. Das Angebot bündelt erstmalig alle Informationen rund um das Thema Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung in NRW und bietet eine Datenbank zu barrierefreien Angeboten an Hochschulen in ganz NRW. Darüber hinaus können sich Interessierte in einem Forum austauschen. So ergänzt das kombabb-Kompetenzzentrum sein bestehendes Angebot von Beratung und Informationsveranstaltungen und leistet einen weiteren Beitrag zur inklusiven Bildung.

Menschen mit Behinderung aus der Sozialhilfe herausholen – „Düsseldorfer Erklärung“ der Behindertenbeauftragten

Die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung von Bund und Ländern haben sich über die Ausgestaltung eines eigenen Leistungsrechtes für Menschen mit Behinderungen beraten. Bei dem Treffen auf Einladung des NRW-Behindertenbeauftragten sprachen sie sich für neue Wege in der Behindertenpolitik aus und plädierten für mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. In der „Düsseldorfer Erklärung“ fordern sie unter anderem ein Teilhabegeld und die Abkehr von der Einkommens- und Vermögensanrechnung. NRW-Sozialminister Guntram Schneider begrüßte die Erklärung der Behindertenbeauftragten und erklärte: „Wir wollen, dass die Menschen mit Behinderung aus dem System der Sozialhilfe herauskommen und endlich mit ihren individuellen Bedürfnissen wahrgenommen werden.“

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen – Angebot auch für hörgeschädigte Frauen und in einfacher Sprache

Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym sicher beraten zu lassen. Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite und leiten sie auf Wunsch an eine Unterstützungseinrichtung vor Ort weiter. Das Hilfetelefon steht unter der kostenlosen Rufnummer 08000 116 016 rund um die Uhr bereit. Hörgeschädigte und Gehörlose können über einen Relay-Dienst unkompliziert mit den Beraterinnen des Hilfetelefons Kontakt aufnehmen - barrierefrei per Gebärden- oder Schriftsprachdolmetscher. Die Online-Beratung informiert außerdem in einfacher Sprache.

Rundfunkbeitrag für Menschen mit Behinderung – Neuregelungen ab 2013

Seit dem 1. Januar 2013 gelten neue Regelungen für den Rundfunkbeitrag für Menschen mit Behinderung. Inhaber des Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen RF zahlen einen ermäßigten Beitrag in Höhe von einem Drittel der vollen Rundfunkgebühr (mtl. 5,99 Euro). Von der Rundfunkgebührenpflicht befreit werden taubblinde Menschen und Empfänger von Blindenhilfe nach § 72 SGB XII sowie nach § 27 d BVG. Die Ermäßigung von der Rundfunkgebührenpflicht erfolgt nicht mehr automatisch und muss gesondert beantragt werden. Die Anträge sind einzureichen bei: ARD ZDF Deutschlandradio, Beitragsservice, 50656 Köln. Weitergehende Informationen finden Sie im Internet.

Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr – Regelungen zum Beiblatt/Wertmarke ab 1.1.2013

Die unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr steht Personengruppen zu, deren Schwerbehindertenausweis eines der nachstehenden Merkzeichen enthält: G, aG, BL, H, GL. Sie erhalten einen Schwerbehindertenausweis mit orangefarbenem Flächenaufdruck. Für Gehbehinderte (G) und Gehörlose (GL) ist die unentgeltliche Beförderung allerdings nur mit zusätzlichem Beiblatt mit einer Wertmarke möglich, die jährlich 72 Euro – bisher 60 Euro – bzw. halbjährlich 36 Euro – bisher 30 Euro – kostet. An den Regelungen für ein kostenloses Beiblatt bzw. Wertmarke hat sich nichts geändert. Eine kostenlose Wertmarke erhalten auch Kriegsbeschädigte und Berechtigte im Sinne des Bundesentschädigungsgesetzes aufgrund einer besonderen Besitzstandsregelung. Der Schwerbehindertenausweis mit orangefarbenem Flächenaufdruck und gültiger Wertmarke berechtigt dazu, das Nahverkehrsangebot im gesamten Bundesgebiet kostenlos zu nutzen (Information des NRW-Sozialministeriums).

nachrichtenleicht.de – Deutschlandfunk bietet die Nachrichten in einfacher Sprache

Das Internetportal www.nachrichtenleicht.de informiert in leichter Sprache und veröffentlicht jeden Samstag die wichtigsten Nachrichten der Woche. Das neuartige Angebot hat der Deutschlandfunk zusammen mit der Fachhochschule Köln entwickelt und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur inhaltlichen Barrierefreiheit. nachrichtenleicht.de ist das erste umfassende Nachrichtenangebot in einfacher Sprache mit professionellem journalistischem Anspruch. Erstellt wird es von der Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks.

Wohn(t)raum – Selbstbestimmtes Wohnen und Pflege zu Hause: REHACARE Kongress 2013

Wohnen im Alter, häusliche Pflege, Schlaganfall, Inklusion: Der REHACARE-Kongress findet in Düsseldorf vom 25. bis 28. September 2013 statt und widmet sich aktuellen Fragen, die angesichts einer alternden Gesellschaft immer drängender werden: Welche Wohnräume und -formen müssen entwickelt werden, so dass Menschen, die mit Einschränkungen leben, selbstständig zu Hause bleiben können? Niemand sollte aufgrund des Alters, einer Krankheit oder Behinderung gezwungen werden, das gewohnte Umfeld zu verlassen. Der REHACARE-Kongress findet an zwei Tagen mit jeweils fünf parallelen Vortragsreihen statt. Themen sind: „Zu Hause wohnen bleiben“, „Assistierte Pflege“, „Mit Demenz (zu Hause) leben", „Schlaganfall", „Gemeinschaftliches Wohnen / Quartierskonzepte“.

Behindertengerechte Arztpraxis – KBV-Broschüre zeigt Ideen und Vorschläge für Barrierefreiheit

Häufig sind es schon kleine Veränderungen, die Menschen mit Behinderung den Weg in die Praxis von Ärzten und Psychotherapeuten erleichtern. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Broschüre unter dem Titel „Barrieren abbauen – Ideen und Vorschläge für Ihre Praxis“ zum Herunterladen bereitgestellt. Zum Arztbesuch ohne Hindernisse informiert auch ein Video.

Nationaler Aktionsplan der Bundesregierung in Brailleschrift

Die Kurzfassung des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention „Unser Weg in eine inklusive Gesellschaft“ liegt jetzt auch in Brailleschrift vor und kann kostenlos bestellt werden. Ein Video informiert zum Aktionsplan in Gebärdensprache.

Faltblatt zum neuen Schwerbehindertenausweis ab 2013

Der Schwerbehindertenausweis wird künftig in Plastik gefertigt und hat dasselbe kleine Format wie Personalausweis, Führerschein oder Bankkarten. Außerdem enthält er den Nachweis der Schwerbehinderung erstmals auch in englischer Sprache. Der neue Schwerbehindertenausweis kann ab dem 1. Januar 2013 ausgestellt werden. Den genauen Zeitpunkt der Umstellung legt jedes Bundesland selbst fest. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert mit Faltblättern zum neuen Ausweis.

Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben in Dortmund und Köln unterstützen und beraten

Wie finde ich eine barrierefreie Wohnung? Wo beantrage ich einen Rollstuhl? Wie kann ich trotz Behinderung eine Ausbildung absolvieren? Antworten auf diese und andere Fragen können Menschen mit Behinderung in den „Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben“ in Dortmund und Köln erhalten. Beide Zentren sind an erfahrene Einrichtungen der Behindertenselbsthilfe angegliedert und werden vom Sozialministerium mit jeweils 110.000 Euro pro Jahr gefördert.

 

I. Quartal 2013

NRW inklusiv – Menschen mit Behinderungen haben ihren Platz mitten in der Gesellschaft

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ein umfangreiches Programm vorgelegt, das die gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen ermöglichen soll: Mehr als 100 Maßnahmen umfasst der Aktionsplan „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“, den Sozialminister Guntram Schneider in Essen Organisationen und Verbänden der Menschen mit Behinderungen und einer Vielzahl weiterer Interessierter vorgestellt hat. Gemeinsam mit den Verbänden und Organisationen soll der Aktionsplan Schritt für Schritt in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden. Die Dokumentation der Veranstaltung mit Videobeiträgen (aus technischen Gründen nicht barrierefrei) ist jetzt online verfügbar. Der Aktionsplan der Landesregierung steht jetzt auch in einfacher Sprache zum Herunterladen bereit.

Minister Schneider: TU Dortmund wegweisend bei Inklusion Studierender mit Behinderungen

Seine Inklusionstour startete Sozialminister Guntram Schneider mit einem Besuch beim Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium (DoBuS) an der TU Dortmund. „Hier gibt es beispielhafte Angebote, die zeigen, dass eine Behinderung und ein erfolgreiches Studium sich nicht ausschließen“, sagte der Minister. Das Zentrum sei dafür ein hervorragendes Beispiel. DoBuS bietet Dienstleistungen und Kurse für behinderte Studierende sowie Unterstützungsangebote für Mitarbeitende. Dazu gehören der „Beratungsdienst behinderter und chronisch kranker Studierender“, der „Arbeitsraum und Hilfsmittelpool für behinderte Studierende“, in dem sehgeschädigten und manuell beeinträchtigten Studierenden spezielle Computer und Drucker zur Verfügung stehen, und ein „Dienst zur sehgeschädigtengerechten Aufbereitung von Studienmaterialien“, wo Seminarunterlagen beispielsweise in Braille-Schrift oder Großdruck umgesetzt werden.

Modellvorhaben schafft 1.000 Außenarbeitsplätze für Beschäftigte aus Werkstätten für Behinderte

In einem landesweiten Modellvorhaben sollen Beschäftigte aus Werkstätten für Behinderte einen Außenarbeitsplatz erhalten, beispielsweise als Hausmeisterhelfer oder für Botendienste in Verwaltungen. Das Land will gemeinsam mit den Landschaftsverbänden insgesamt 1.000 zusätzliche Außenarbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung, aber auch in der Privatwirtschaft einwerben und stellt dafür insgesamt rund 1,85 Millionen Euro zur Verfügung. Die Landesregierung will insgesamt 26 Außenarbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte einrichten.

„Eine Gesellschaft für alle“ – Inklusionsbeirat NRW berät Landesregierung

Der Inklusionsbeirat NRW berät die Landesregierung bei der Umsetzung des Aktionsplans „NRW inklusiv – Eine Gesellschaft für alle“. Im Inklusionsbeirat sind mehr als 40 Organisationen vertreten, die Einfluss auf die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen haben, darunter die Selbsthilfeorganisationen, Verbände zur Vertretung der Interessen Behinderter auf Landesebene, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sowie Kirchen. Vier Fachbeiräte werden dem Inklusionsbeirat bei bestimmten Themenfeldern zuarbeiten: Barrierefreiheit, Bildung, Arbeit und Qualifizierung sowie Partizipation. Die Geschäftsstelle des Beirats ist beim NRW-Sozialministerium angesiedelt.

LVR-Broschüre „Guter Plan - gute Hilfe“ mit Wörterbuch in leichter Sprache

Der LVR hat eine zweiteilige Broschüre zum Hilfeplan für Menschen mit Behinderung herausgegeben. Sie besteht aus dem Heft „Guter Plan - gute Hilfe“ und einem ergänzenden Wörterbuch, in dem zentrale Begriffe der Individuellen Hilfeplanung nochmals erläutert werden. Die Publikation ist in leichter Sprache geschrieben und so gestaltet, dass auch Menschen mit Lernschwierigkeiten sich eigenständig informieren können. Beide Hefte sind in allen Kontakt,- Koordinierungs- und Beratungsstellen (KoKoBe) sowie in allen Sozialpsychiatrischen Zentren (SPZ) im Rheinland erhältlich. Sie können kostenlos im Internet bestellt und heruntergeladen werden.

Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen

Die Beschäftigung Schwerbehinderter nimmt zu. Unter 55-jährige Schwerbehinderte profitieren von der Aufnahmefähigkeit des NRW-Arbeitsmarktes. Schwierig bleibt es bei älteren Schwerbehinderten in der Grundsicherung. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit hat einen aktuellen Bericht zur Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten in NRW veröffentlicht. Von den 1,7 Millionen Schwerbehinderten in Nordrhein-Westfalen sind rund 730.000 zwischen 15 und 65 Jahre alt. Das entspricht einem Anteil von sechs Prozent an den Menschen im erwerbsfähigen Alter.

Barrierefreie-Informationstechnik – BITV-Lotse online

Der „BITV-Lotse“ ist fertig gestellt. Der Online-Praxisleitfaden hilft bei der Umsetzung der Barrierefreien-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0). Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Praxisleitfaden entwickeln lassen. Er unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesverwaltung und die interessierte Privatwirtschaft bei der Erstellung von barrierefreien Internetseiten und stellt praktische Handlungsanleitungen sowie verständliche Informations- und Schulungsmaterialien bereit.

VIBELLE - Informations- und Lernportal für Gehörlose

Mit www.vibelle.de ist ein Informations- und Lernportal für Gehörlose online gegangen. Es bietet gehörlosen Berufseinsteigern und Berufseinsteigerinnen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Möglichkeit, sich selbstständig und in Deutscher Gebärdensprache (DGS) über berufsbezogene Themen zu informieren und in Eigeninitiative berufsrelevante Fertigkeiten zu erwerben.