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Grafik: Recht und Gesetzed

DIN-Normen

DIN-Normen sind technische Richtlinien, die das Deutsche Institut für Normung e.V. herausgibt. Das Institut wird von der Bundesregierung als die zuständige Stelle für Normung anerkannt.

DIN-Normen sollen "allgemein anerkannte Regeln der Technik" sein, auf die in Rechtsvorschriften oder in privatrechtlichen Verträgen Bezug genommen werden kann. Sie sind nicht rechtsverbindlich, sondern entsprechen Empfehlungen. Im öffentlichen Bereich, im sozialen Wohnungsbau oder bei staatlich geförderten Baumaßnahmen ist die Einhaltung verschiedenster DIN-Normen jedoch oft zwingend.

Für eine behindertengerechte Planung und Umsetzung baulicher Maßnahmen, von der Wohnung bis zur Stadtteilentwicklung, sind die folgenden DIN-Normen wichtig:

  • DIN 18024 – Barrierefreies Bauen – öffentliche Gebäude, Straßen etc.
  • DIN 18025 – Wohnungen für Rollstuhlbenutzer und Barrierefreie Wohnungen
  • DIN 18040-1 – Barrierefreies Bauen – öffentliche Gebäude
  • DIN 18040-2 – Barrierefreies Bauen von Wohnungen
  • DIN 66079-4 – Graphische Symbole zur Information der Öffentlichkeit Teil 4: Graphische Symbole für Behinderte
  • DIN 32981 – Zusatzeinrichtungen für Blinde und Sehbehinderte an Straßenverkehrssignalanlagen (SVA)
  • DIN 33942 – Barrierefreie Spielplatzgeräte

In Planung

Für den öffentlichen Raum ist eine eigene Norm „E DIN 18070 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen. Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum“ vorgesehen.

DIN 18024

Grundsatz: Die Nutzer müssen in die Lage versetzt werden, von fremder Hilfe weitgehend unabhängig zu sein. Das gilt insbesondere für behinderte oder ältere Menschen und für Kinder.

Teil 1

Wurde im November 2010 ersetzt durch DIN-18040-1

Teil 2

Geltungsbereich: Gebäude und Arbeitsstätten
Weitere Informationen unter: http://www.nullbarriere.de

DIN 18025

Teil 1

Wohnungen für Rollstuhlbenutzer

Diese Norm beinhaltet Anforderungen an die Gestaltung von Wohnraum für schwerstbehinderte Menschen.

Teil 2

Barrierefreie Wohnungen

Hier sind Mindeststandards für Wohnungen definiert, in denen Menschen mit geringen bewegungseinschränkenden Behinderungen und alte Menschen selbstständig wohnen können. So benötigen zum Beispiel hörbehinderte Menschen eine spezielle Raumakustik, um die Verständlichkeit von Geräuschen und Lauten zu verbessern. Türklingel und Telefon müssen durch optische Signale in allen Räumen ergänzt werden.

Weitere Informationen unter: http://www.nullbarriere.de

DIN 18040 –1

Die Norm setzt Maßstäbe für die Gestaltung von öffentlichen Gebäuden. Dazu gehören Einrichtungen der Kultur, des Bildungs- und Gesundheitswesens, Sport- und Freizeitstätten, Büro-, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude, Verkaufs- und Gaststätten, Stellplätze, Garagen und Toilettenanlagen.
Mehr Informationen unter: http://nullbarriere.de/din18040-1.htm?promo=redirect

DIN 18040-2

Die Norm bezieht sich auf die barrierefreie Planung, Ausführung und Ausstattung von Wohnungen, Gebäuden mit Wohnungen und deren Außenanlagen.
Mehr Informationen unter: http://nullbarriere.de/din18040-2.htm

DIN 77800 – Qualitätsanforderungen an Anbieter der Wohnform „Betreutes Wohnen für ältere Menschen“

Bei dieser Norm geht es weniger um bauliche Anforderungen, sondern um die Dienstleistungen beim „Betreuten Wohnen“.
Informationen unter: http://nullbarriere.de

Informationen zu DIN-Normen auch unter:
http://www.dincertco.de DIN CERTCO ist die Zertifizierungsorganisation des Deutschen Instituts für Normung e.V. Sie vergibt das Zertifizierungszeichen DIN-geprüft "barrierefrei". Beurteilt und gegebenfalls zertifiziert werden: die Planung und Ausführung infrastruktureller Maßnahmen, Gebäude (Wohnbauten, öffentlich zugängige Gebäude und Arbeitsstätten), öffentlicher Verkehrsraum, Produkte, Geräte, Hilfsmittel und Dienstleistungen.
Die Rechte zur Veröffentlichung der detaillierten DIN-Normen hat der Beuth Verlag.